Nutzt die aktuelle Sommerhitze – trocknet Knäcke in der Sonne!

Einkornbrötchen oder rohköstliches Knäcke

Manchmal mögen wir auch noch das “gute, alte Gefühl” von Brot. Es ist immerhin mit jahrzehntelanger Tradition und Emotion verbunden. Als halbwegs gesunde Alternative zu den Bäckerwaren stellen wir Knäcke und Brötchen aus gekeimtem Bio-Einkorn her.  Es stellt aber nicht unsere Grundnahrung dar, weil Getreide einfach grundsätzlich weniger Nährstoffe enthält als Gemüse, Obst und Wildkräuter.

Einen Mixer zu haben, ist sehr von Vorteil. Wir haben schon seit vielen Jahren den Thermomix.

Abends spüle ich eine halbe Schüssel voll Einkorn mit gefiltertem Wasser, bevor ich es über Nacht einweichen lasse. Am nächsten Morgen gieße ich das Wasser ab und spüle wieder. Das Getreide kann ich auch noch mehrere Tage (zwei, drei oder vier) täglich zwei bis dreimal mit sauberem Wasser spülen, so dass es anfängt zu keimen. Hierbei wird die Phytinsäure abgebaut und das Getreide wird noch bekömmlicher, die Zahl der verfügbaren Nährstoffe potenziert sich enorm.

Dann kann ich diese weichen Keimlinge pürieren. Dieser Getreidebrei ist übrigens schon so verzehrbar – für Rohköstler zum Beispiel gut geeignet. Das bedeutet auch, dass es in Ordnung ist, wenn Brötchen und Knäcke mal nicht komplett durchgebacken sind.

Mit etwas Meersalz, einer geraspelter Süßkartoffel und einem großen Schuß gutem Öl (Leinsamen, Raps, Mandelöl, was das Herz begehrt) zu einem Teig verrühren.

Manchmal wird dieser Teig schön dick und zäh, dass man auch mal kleine Brötchen formen kann. Die kann man dann bei hohen Temperaturen backen. Inzwischen finde ich es aber fast zu schade, die guten Nährstoffe zu verbrennen…

Aus diesem Grund habe ich unsere Knäcke „erfunden“. Streiche den Teig dann einfach auf ein Backblech mit Backpapier. (Ich habe wiederverwendbares Backpapier für einen Dörrautomaten besorgt.) Bei dieser Menge ergibt es so 3-6 Backbleche, je nachdem, wie hauchdünn ich verteile.

Knäcke sollten vorher oder noch in weichem Zustand in Stückchen geschnitten werden.

Zum Trocknen entweder nach draußen in die Sonnenhitze stellen oder den Backofen auf maximal 42 Grad Celsius einstellen. Dieser Prozess dauert dann aber auch einige Stunden, weswegen ich den Aufwand auch nur alle paar Wochen betreibe.

Guten Appetit!

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