Rohköstliche Leinsamenknäcke – süß oder herzhaft

Leinsamen Rohkost Knäcke Cracker

Leute, ich nehme mir die Zeit, um gesundes Essen mit Nährstoffen zu machen. Meine Familie testet immer mit und gibt mir Feedback. Die würzig-scharfe Variante ist hier der Favorit und ersetzt sogar bei unseren Gästen die allabendliche Chipstüte!

Die Zubereitung finde ich ziemlich zeitsparend.

Abends fülle ich ein oder zwei Tassen halb mit Leinsamen und den Rest mit Wasser. Über Nacht quellen die Leinsamen und nehmen das Wasser auf.

Am nächsten Tag kann ich diese Menge im Mixer zu einem dicken, klebrigen Brei pürieren.

Eigentlich kann man dies so schon verarbeiten. Ich verbrauche hier aber noch eingefrorene Mandeltrester, die bei unserer Mandelmilch übrig bleiben. Die werden auch über Nacht aufgetaut.

Als Gewürze funktioniert dann alles, was beliebt. Süßes wie Ahornsirup oder Herzhaftes wie pürierte Reste, die bei der Herstellung unseres natürlichen Antibiotikums abfallen. Pfeffer, Salz, Curry, Brühpulver.

Neulich habe ich sogar mal Wildkräuter hineingetan. Dann werden es tolle „Heilknäcke-Stückchen“ :-).

Diesen dicken Brei streiche ich auf das Backblech und schneide sofort die Portionen. Denn, wenn das Ganze erst mal durchgetrocknet ist, ist an Durchschneiden nicht mehr zu denken!

leinsamen-knaecke-3

 

Wer ein Dörrgerät hat, nutzt das. Alternativ kommt der Backofen bei ca. 40 Grad oder 50 Grad mit offener Tür in Frage. Ja, der Stromverbrauch mag dabei höher sein. Wobei ich gelesen habe, dass er bei Umluft geringer ist als bei Ober-Unterhitze und bei niedrigen Temperaturen auch niedriger als bei hohen Backtemperaturen ist.

An heißen Sommertagen klappt das Trocknen auch draußen in der Sonne wunderbar.