Rohköstlicher Frischkäse-Ersatz – Ein Freudenfest für unsere Mikroflora

Vrischkäse aus Sauerkraut

Ich liebe Käse! Die Konsistenz, die Würze, das Salzige … Es fällt mir schwer, zu widerstehen.

Seit wir vor zwei Jahren mit der Umstellung unserer Ernährung begonnen haben, hat sich aber wieder viel bei uns getan.

Am Anfang verzichteten wir einfach nur auf Kuh-Produkte und stiegen auf Bio-Ziegenkäse um. Wir bezogen eine Weile leckere Produkte hier: www.Ziegenkaeserei-sondermann.de. Sie versenden auch, wenn man per E-Mail nachfragt, einige Sorten per Post.

Seit einiger Zeit wissen wir aber  auch, dass Käse ein sehr säurebildendes, essbares Etwas ist. Darum reduzieren wir ganz bewusst den Verzehr.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich in einem kurzen Gespräch mit Gisela Bayer die Inspiration für rohköstlichen Vrischkäse erhielt.

Nimm Sauerkraut oder anderes fermentiertes Gemüse. Wir hatten zum Beispiel ganz viel Zucchini im Sommer in eigener Salzlake fermentieren lassen. Später fanden wir aber die Konsistenz der Zucchinistückchen zu weich und darum eignen sich hervorragend gut als Grundlage für dieses Projekt.

Solch fermentiertes Gemüse enthält eine Vielzahl an gesunden Milchsäurebakterien, die der Mikroflora im Darm zu mehr Ausgleich, Aufbau und Gesundheit verhelfen. Insbesondere bei kranken Menschen oder nach der Einnahme von Antibiotikum.

Würzen kannst Du nach Belieben mit Muskat, Brühpulver, Hefeflocken, Bockshornkleesamen, Pfeffer, Paprika, was Dir einfällt. Beim Salz wäre ich erstmal vorsichtig. Es ist ja durch die Salzlake schon sauer-salzig.

Auch Möhrenraspeln oder Kürbisstückchen passen ganz gut.

Wer es etwas lieblicher mag, tut Mandel- oder Erdnussmus hinzu. Experimentiert einfach mal herum. Falls es doch zu flüssig geworden ist, helfen Flohsamenschalen oder Chiasamen zum Andicken.

Alles zusammen wird püriert und hält sich eine ganze Weile im Kühlschrank als Aufstrich. Bei einer größeren Menge kann ich auch Gläser einfrieren, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wir nutzen ihn für unser rohköstliches Einkorn– oder Leinsamenknäcke. Manchmal wird er einfach so gelöffelt oder als Dip für anderes rohes Gemüse wie Möhren genommen.

Hmmmm lecker!

Stand: Februar 2017

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