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Und was ist jetzt gesund für uns?

Welche Eltern kennen es nicht? Da fragen wir unsere lieben Kleinen, was sie auf ihre Brotscheibe haben möchten und am Ende essen sie doch nur den Belag und mögen das Brot gar nicht essen.

Auch ich habe vor nicht allzu langer Zeit noch darauf bestanden, dass das Brot mitgegessen werden muss.

Dank langer Recherche im Internet unter anderem hier:

http://www.paleo360.de

http://www.urgeschmack.de

stehen herkömmliche Bäckerwaren jetzt gar nicht mehr auf unserer Einkaufsliste. Und mein Aha-Effekt: Babys und Kleinkinder wissen instinktiv, was ihrem Körper gut tut. Sie suchen sich vorurteilsfrei aus (wenn man sie denn lässt!), was sie gerade brauchen. Welche Farbe, welchen Geschmack und welche Inhaltsstoffe.

Einhergehend mit der bewussten Ernährung, hat sich unser Einkaufsverhalten sehr geändert. In einem Supermarkt – selbst in einem Bioladen, kaufen wir keine Fertigprodukte mehr, achten auf die Verpackung. Ich weigere mich, in Plastik verpackte „Biobananen“ zu kaufen.

Und plötzlich ist mein Einkaufswagen im Vergleich zu anderen ziemlich leer und frei von Verpackung. Es ist auch spannend, zu sehen, was andere (und wir ja früher auch) für einen  gesunden Einkaufskorb halten. Brot, Butter, Zucker, Dosenobst, Dosengemüse, verpackte Wurst…

Die einzige verarbeitete Wurst, die ich – wenn auch immer seltener – noch kaufe, kommt mit Meersalz und natürlichen Gewürzen daher und bin dankbar für den Bioladen um die Ecke! Besser ist da schon der Bratenaufschnitt vom Bio-Metzger als „Wurst“. Der Käse ist von der Ziege und entsteht auf einem Biohof nicht weit von hier.

Klar, beides ist salzig – und das menschliche Gehirn kennt kein „Stopp“ bei Salz und Zucker. Wir brauchen Salziges und Süßes. Aber eben nicht das hochmaschinell hergestellte und von allen wertvollen Inhaltsstoffen befreite aus der Industrie.

Unser Essen soll nicht einfach nur schmecken. Es soll Nahrung sein und Nährstoffe enthalten. Denn unsere Zellen wachsen und erneuern sich nur dank der Zutaten, die in dem enthalten sind, was wir unserem Körper zuführen:

  • Bewusst ausgesuchte Zutaten. Möglichst der Jahreszeit entsprechend, aus der Region – höchstens aus Europa. Gaaaaanz selten mal woanders her.
  • Bio – auch ohne Siegel, weil vom Marktstand meines Vertrauens auf dem Wochenmarkt.
  • Bevorzugt paleo-tauglich, rohköstlich, vegetarisch, vegan
  • Voller Nährstoffe, Mineralien, Vitamine, Enzyme, Proteine, u.v.m.
  • Ohne herkömmliche Backwaren. Ohne fertige Industrielebensmittel. Ohne Industriezucker. Ohne Kuh-Produkte. Einfach, weil wir nicht mehr daran glauben, dass diese Dinge gut und gesund für uns sind.

Vieles wird noch erhitzt, gekocht, gebacken oder gebraten. Immer mehr integriere ich jetzt auch Rohköstliches.

Wir trinken gern morgens grüne Smoothies und essen viel Obst und rohes Gemüse. Kerne, Körner, Samen und Nüsse kann man so essen oder mit Trockenfrüchten kleinmahlen und dann zu kleinen Energie-Kügelchen formen.

Neu dazu gelernt habe ich jetzt, dass man den Diskomfort bei der Verdauung vermeiden kann, wenn man eine gewisse Reihenfolge und Kombination der Lebensmittel einhält: http://www.rawexotic.com/wie-du-mit-wenig-auswahl-wunder-bewirken-kannst/

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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